Dauerausstellung

Das Öffnung des Museums der Stadt Lichtenstein wird gegenwärtig durch Mitglieder des Freundeskreises des Museums und des Geschichtsvereins Lichtenstein abgesichert.

So können nicht nur die Sonderausstellungen im Daetzzentrum sondern auch die Dauerausstellung  weiter besichtigt werden.

Öffnungszeit der Dauerausstellung ist jeweils Sonntags von 14:00 bis 17:00.


Die Dauerausstellung umfasst folgende Themen:

 

 ·   Anfänge der Stadtgeschichte Foto Webstuhl
 ·   Von der Burg zum Schloss
 ·   Schönburger Herren, Grafen und Fürsten in Lichtenstein
 ·   Kirchengeschichte
 ·   Vom Handwerk zur Industrie
Blick in den Ausstellungsbereich Handwerk:
 ·   Die Post und das Laufrad
Seit der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts ging zweimal in der Woche ein Postbote nach Glauchau, später auch nach Zwickau. Für den Weg nach Zwickau soll das Rad zwischen 1820 und 1832 benutzt worden sein.
Foto Laufrad
 ·   Callnberg - Neustadt auf herrschaftlichem Boden
 ·   Vereinsleben
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Bedeutende Lichtensteiner Persönlichkeiten
Martin Götze - Bildhauer und Medailleur
Prof. Dr. Karl Max Schneider - Löwenzüchter und Tierverhaltensforscher

 

Spezialthemen:
 ·   Begräbnissitten der Innungen

Ausstellungsbereich: Begräbnistraditionen der InnungenSarglappenEine Sammlung von Sarglappen steht im Zusammenhang mit dem Totenbrauchtum der Innungen. Der Sarg eines verstorbenen Innungsangehörigen wurde mit dem Trauerornat geschmückt: Das Sargtuch bedeckte die Bahre. Daran waren die Schilde der jeweiligen Innung, von denen verschiedene später ins Museum gelangten, befestigt. Zu sehen ist ebenfalls ein Auflegekruzifix aus dem 17. Jahrhundert, das auf dem Sarg lag.

 

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Chenille
In den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts lernte ein Lichtensteiner das Produkt Chenille, ein spezielles Garn, das wegen seiner haarigen Beschaffenheit auch als Raupengarn bezeichnet wird, in Paris kennen. Er soll die Fabrikation des Garns, das in französischen Seidengeweben seit dem 17. Jahrhundert verwendet wurde, in Lichtenstein und damit erstmalig in Deutschland eingeführt haben. Das Museum veranschaulicht diese spezielle Webtechnik u.a. mit einer Chenilleschneidemaschine und verschiedenen Erzeugnissen. Neben den Produktionsstätten im böhmischen Bäderdreieck gehörte Lichtenstein zu den wichtigen Zentren der Chenilleherstellung im mitteleuropäischen Raum.

 

Quelle: Homepage der Stadt Lichtenstein

Diese Seite wird vom Freundeskreis vervollständigt und ergänzt.


In regelmäßigen Abständen gestaltet das Museum auch Sonderausstellungen in Zusammenarbeit mit den  verschiedenen Partnern des Museums. Über die jeweilig aktuelle Ausstellung werden wir Sie hier informieren.